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DAS BECKEN, DER BODEN, DER BECKENBODEN ~

Hier kommt ein Erfahrungsbericht einer Kundin – und ich bin sehr froh, ihn teilen zu dürfen.
Immer wieder bin ich froh gutes und fundiertes Handwerkszeug zu haben, um so vielen Frauen zu helfen zu können.

“Ich hatte 3 Lebendgeburten. Bei der ersten vor 19 Jahren wurde das Baby gewaltsam (mit dem vollen Körpergewicht der Hebamme) nach unten gedrückt. Dafür gibt es sogar einen Fachbegriff, den ich vor ein paar Wochen durch meine Physiotherapeutin das erste Mal gehört habe (hab ich aber wieder vergessen). Jedenfalls haben alle Frauen, denen so etwas passiert ist während der Geburt, eine Senkung (Gebärmutter, Scheide).

Dass mein Beckenboden nach den Geburten ziemlich im Eimer war, hab ich irgendwie nicht mitbekommen. Ja, schon, Trampolinspringen ergab unkontrollierten Harnverlust – aber ja nur ein paar Tröpfchen – beim Niesen oder Husten manchmal auch, aber wirklich nur manchmal. Beim Sex führte eher die äußere Stimulation zu ungeahnten Höhen, aber das war ja alles absolut im Normalbereich, oder nicht?

Trotzdem…. der wabbelige Bauch und vor allem die Tatsache, dass ich es nicht schaffte, meine eigene Existenz zu sichern – was ich aus ganzheitlicher Sicht mit einer instabilen Körpermitte in Verbindung bringe – und einfach das Leben selbst führten dazu, dass ich neben meiner Ernährungs-umstellung nun auch wieder Beckenbodentraining mache. Durch Sabine Meissner bin ich auf eine Physiotherapeutin in meiner Nähe gestoßen, die nach dem Tanzberger-Konzept arbeitet.

Ich war echt über mich selbst erschüttert, wie wenig ich über diesen elementaren Muskel und dessen Funktion wusste. Oh Mann, er ist der Boden, er stützt, er stabilisiert und hält. Auch den Darm, der bei mir neben Gebärmutter und Vagina mit Sicherheit auch seinen natürlichen Platz verloren hat.

Boah, krass, echt, was diese einfachen Übungen bewirken. Da gibt es langsame, sanfte und schnelle, ruckartige. Je nachdem, welche Funktion trainiert werden soll. Jedenfalls haben diese Übungen nun seit geraumer Weile ihren festen Platz in meinem Tagesablauf. Direkt nachdem ich von meinem Morgenspaziergang zurück komme, wandere ich ins Bad, mache zuerst den Morgengruß und dann verschiedene Übungen auf dem Boden und auf dem Ball.

Und ich spüre von Tag zu Tag mehr “da drin”. Auch meine natürliche Aufrichtung will sich wieder zeigen. Und dadurch, dass sich meine Organe von Tag zu Tag wieder an ihren ursprünglichen Platz bewegen, bewege ich mich mit ihnen an den mir zugedachten Platz im Leben.

So ist das im Leben, wenn sich alles zu einem wunderbaren großen Ganzen fügt.”

Bleibt dabei, kommt dazu!
Eurer Beckenboden darf bewußt sein
und wenn er es nicht ist, aber trotzdem macht, was er soll, prima!

Falls nicht, holt euch Hilfe, lasst euch  unterstützen – wir werden immer mehr 🙂
Danke liebe Heike!