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Hört auf Euren Körper!

Hört auf Euren Körper!

Ich möchte Euch diesen Erfahrungsbericht einer Kundin nicht vorenthalten, zeigt er doch, wie wichtig es ist nicht aufzugeben.

“Seit meiner ersten Geburt hatte ich eine Blasensenkung.
Allerdings wurde das von der Hebamme und der Frauenärztin als normal abgetan.

Ich dachte, mit ein wenig Beckenbodenübungen und nach dem Abstillen verschwindet das wieder.
Allerdings hat es mich schon im Alltag mit Kind beeinträchtigt. Rennen und Hüpfen waren unangenehm.
Ich besuchte natürlich einen Rückbildungskurs und kaufte mir auch eine entsprechende DVD.

Aber wirklich was verändert hat sich leider nicht.

Nach der Geburt meines zweiten Kindes ein paar Jahre später wurde es nicht besser, sondern wie erwartet, schlimmer.
Die Frauenärztin meinte immer noch, dass es mit täglichen BB-Übungen wieder verschwinden würde. Ich besuchte wieder einen Kurs und übte zuhause, aber nix brachte den gewünschten Erfolg.

Dann landete ich bei Sabine im Tanzberger Kurs. Das erste Mal hatte ich das Gefühl, es bessert sich etwas und das Konzept war für mich einfach stimmig. Es wird nicht nur der BB isoliert trainiert, sondern der Körper als Einheit betrachtet und damit auch Rücken-, Bauch-, Po- und Beinmuskeln miteinbezogen.

Ich bat meine Frauenärztin, mir Physiotherapie zu verschreiben und vereinbarte mit Sabine einen Termin. Schon die erste Sitzung bei Sabine brachte Besserung. Sie konnte mir sehr gut helfen und zeigte mir Übungen, die speziell für meine Probleme geeignet waren.

Sie gab mir auch viele Tipps und Verhaltensregeln mit auf den Weg.

Ich bin Sabine sehr sehr dankbar für ihre Hilfe. Seitdem geht es stetig bergauf.

Ich kann nur allen Frauen und Müttern raten:
hört auf euren Körper und sucht euch professionelle Hilfe!

Gerade im Bereich Rückbildung sind Ärzte meist nicht die besten Ansprechpartner. Sucht euch eine/-n Physiotherapeutin/-en, die/der sich auf Rückbildung spezialisiert hat. Sie sehen meist sofort, wo das eigentlich Problem liegt und welche Muskeln gezielt trainiert werden müssen. Mit den richtigen Übungen und ein paar Minuten Zeit am Tag werdet ihr schnell Besserung verspüren.”

PS: Gestern kam eine Mail meiner Kundin: “Die Frauenärztin stellte fest, dass sich meine Blasensenkung von Grad 2 auf Grad 1 reduziert hat.”  Ist das nicht wunderbar?

Das Becken, der Boden, der Beckenboden

DAS BECKEN, DER BODEN, DER BECKENBODEN ~

Hier kommt ein Erfahrungsbericht einer Kundin – und ich bin sehr froh, ihn teilen zu dürfen.
Immer wieder bin ich froh gutes und fundiertes Handwerkszeug zu haben, um so vielen Frauen zu helfen zu können.

“Ich hatte 3 Lebendgeburten. Bei der ersten vor 19 Jahren wurde das Baby gewaltsam (mit dem vollen Körpergewicht der Hebamme) nach unten gedrückt. Dafür gibt es sogar einen Fachbegriff, den ich vor ein paar Wochen durch meine Physiotherapeutin das erste Mal gehört habe (hab ich aber wieder vergessen). Jedenfalls haben alle Frauen, denen so etwas passiert ist während der Geburt, eine Senkung (Gebärmutter, Scheide).

Dass mein Beckenboden nach den Geburten ziemlich im Eimer war, hab ich irgendwie nicht mitbekommen. Ja, schon, Trampolinspringen ergab unkontrollierten Harnverlust – aber ja nur ein paar Tröpfchen – beim Niesen oder Husten manchmal auch, aber wirklich nur manchmal. Beim Sex führte eher die äußere Stimulation zu ungeahnten Höhen, aber das war ja alles absolut im Normalbereich, oder nicht?

Trotzdem…. der wabbelige Bauch und vor allem die Tatsache, dass ich es nicht schaffte, meine eigene Existenz zu sichern – was ich aus ganzheitlicher Sicht mit einer instabilen Körpermitte in Verbindung bringe – und einfach das Leben selbst führten dazu, dass ich neben meiner Ernährungs-umstellung nun auch wieder Beckenbodentraining mache. Durch Sabine Meissner bin ich auf eine Physiotherapeutin in meiner Nähe gestoßen, die nach dem Tanzberger-Konzept arbeitet.

Ich war echt über mich selbst erschüttert, wie wenig ich über diesen elementaren Muskel und dessen Funktion wusste. Oh Mann, er ist der Boden, er stützt, er stabilisiert und hält. Auch den Darm, der bei mir neben Gebärmutter und Vagina mit Sicherheit auch seinen natürlichen Platz verloren hat.

Boah, krass, echt, was diese einfachen Übungen bewirken. Da gibt es langsame, sanfte und schnelle, ruckartige. Je nachdem, welche Funktion trainiert werden soll. Jedenfalls haben diese Übungen nun seit geraumer Weile ihren festen Platz in meinem Tagesablauf. Direkt nachdem ich von meinem Morgenspaziergang zurück komme, wandere ich ins Bad, mache zuerst den Morgengruß und dann verschiedene Übungen auf dem Boden und auf dem Ball.

Und ich spüre von Tag zu Tag mehr “da drin”. Auch meine natürliche Aufrichtung will sich wieder zeigen. Und dadurch, dass sich meine Organe von Tag zu Tag wieder an ihren ursprünglichen Platz bewegen, bewege ich mich mit ihnen an den mir zugedachten Platz im Leben.

So ist das im Leben, wenn sich alles zu einem wunderbaren großen Ganzen fügt.”

Bleibt dabei, kommt dazu!
Eurer Beckenboden darf bewußt sein
und wenn er es nicht ist, aber trotzdem macht, was er soll, prima!

Falls nicht, holt euch Hilfe, lasst euch  unterstützen – wir werden immer mehr 🙂
Danke liebe Heike!