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Corona Ernährung

Corona Ernährung

Vitamine bei Corona?
Ich hab mich für euch umgehört.

Es wurde in Studien nachgewiesen, dass eine ausreichende Versorgung von Vitamin A, C, D Eisen Selen und Zink eine vorbeugende und mit Einschränkungen auch therapeutischen Wirkung haben.

Fangen wir an mit Eisen. Eisen ist verantwortlich für den Transport von Sauerstoff im Blut und sorgt dafür, dass du fit und leistungsfähig bist. 

In anderen Worten: Eisen ist deine Geheimwaffe, wenn du tagsüber nicht müde werden willst. Allerdings kann nicht die komplette Menge Eisen, die du über die Nahrung zu dir nimmst, vom Körper aufgenommen werden.
Der Katalysator? Vitamin C!
Es fördert die Aufnahme von Eisen im Darm und wird so zum Eisenbooster.
Wir haben in Erkältungszeiten einen erhöhten Bedarf an Vitamin C. Normal sind 100 mg pro Tag und dann benötigen wir ca. 1-1,5 mal soviel.

Generell ist Vitamin C in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten. Von Zitrusfrüchten über Kiwis bis hin zur Paprika versorgt dich frisches Obst und Gemüse mit einer Menge Vitamin C. 

Aber Achtung: 
Während Stress den Vitamin-C-Bedarf im Körper erhöht, verringert Alkohol die Aufnahme von Vitamin C aus dem Magen-Darm-Trakt. 
In Kombi mit den Vitaminen B3 und B6 sorgt Vitamin C dafür, dass der Protein- und Fettstoffwechsel in deinen Zellen normal ablaufen.
Du willst schon morgens einen Vitamin-C-Boost für deinen Stoffwechsel?
Dann versuch’s mit einem Glas Wasser mit frisch gepresster Zitrone – Augen zu und durch!
Und wo ist es noch drin? In Kohl und in meiner Lieblingsknolle, der Kartoffel!

Eine Studie aus dem Jahr 2013 zeigt eine hoch signifikante Wirkung von Vitamin C auf die Reduzierung der Dauer und Schwere von Erkältungssymptomen.

Auch scheinen Patienten, die unter körperlicher Belastung stehen, Rauchen oder an einer chronischen Lungenerkrankung leiden, durch die präventive Vitamin-C Einnahme seltener einen Infekt zu bekommen.
Na dann! Ein Hoch auf das Vitamin C!

Jetzt kommt gute Vitamin D: 
Mein Test vor einiger Zeit war nicht so doll, obwohl ich täglich an der frischen Luft bin und 12 km Rad fahre… 
Eine Unterversorgung von Vitamin D und auch Vitamin A zeigt sich in Studien, dass respiratorische Infekte ( Atemwegsinfekte) einen längeren Verlauf haben. 
Und was kann ich tun? 

1. Vitamin A ist in Fisch, Leber, Milchprodukten, Karotten, Spinat, roter Paprika und Grünkohl. 
2. Vitamin D Fisch, Milch und Milchprodukte, Löwenzahn und Süßkartoffeln aber auch in Haferflocken…. meine Kinder bekommen seit sie essen können jeden Morgen Haferflocken… na, wenn das kein guter Start war …. 

Fehlt noch:Eisen und Zink:  
Stellt man einen Eisenmangel fest, so ging dem auch eine geschwächte Immunabwehr einher und somit auch ein häufigeres Auftreten viraler Infekte. 

Jetzt kommt die Krucks…die meisten Vorkommen von Zink und Eisen sind in tierischen Lebensmitteln. Fleisch und Käse sind hier zu nennen. Was super ist, in Gouda ist viel Eisen drin…ich liebe Gouda! Gewinner ist Schmelzkäse …muss ja nicht sein. 
Aber Parmesan mit 0,7 mg/100g ist doch machbar – oder? 
Wie versorgst du dich, wenn du Vegetarier bist, mit Eisen? 

Kommen wir zum Zink: 
Zink ist essenziell für ein gesundes Immunsystem. Es kräftigt die Abwehrkräfte und kann Erkältungen vorbeugen. Eine Studie belegte, dass die erhöhte Einnahme von Zink 75 mg statt 13-15 mg pro Tag, nach Auftreten von ersten Symptomen, mit einer Verkürzung der Erkältungsdauer verbunden war. Aber nicht nur das, die Symptome waren wesentlich geringer. 
Wo ist es drin? 
Und da sind sie wieder, meine Haferflocken 3-4 mg und Nüsse und Samen. Pekanüsse haben die Nase vorn und Mohnsamen und Kürbiskerne.

Diese Ernährung ist nicht nur jetzt wichtig, sondern immer. Auch für deine Muskeln und somit für deinen Beckenboden tust du damit etwas Gutes!

Pee Stopp – Beckenbodentraining?

Pee Stopp – Beckenbodentraining?

Harnstopp auf der Toilette? ⁣Ist das Beckenbodentraining?
NO ❌ Pee Stop⁣

Eine „Übung“, die im Widerspruch zur Physiologie steht!⁣

Aus aktuellem Anlass muss ich mal etwas los werden. ⁣
In einem Magazin wird der „Pee Stop“ als Beckenbodenübung angepriesen. ⁣
Ich dachte, ich lese nicht richtig.

Diese Übung gehört in die Kategorie „unreflektiert, und absolut fragwürdig“

Schauen wir uns das mal genauer an:⁣

Der Beckenboden in seiner ganzen Vielfalt hat so viele Funktionen und muss sich permanent an unser Leben anpassen. ⁣
Wenn wir nun zur Toilette gehen, um uns zu entleeren, dann öffnet sich der Schließmuskel, der Beckenboden entspannt sich. ⁣
Nun gehen wir her und bremsen diesen Vorgang willkürlich. ⁣
Das ist nicht physiologisch! ⁣
Diese autonome Steuerung von der Wechselspannung der Blasenwand, die auch eine Muskulatur besitzt und der Verschlussmuskulatur wird irritiert. ⁣
Es geht da um nervale Fehlinformationen und falscher Koordination zwischen Blasen- und Schließmuskelaktivität.⁣

Um es einfach zu sagen: Mit dem Durchführen dieser Übung entwickelt sich zum einen ein starrer Tonus der Beckenbodenmuskulatur, zum anderen geht die automatische Tonusanpassung, verloren.⁣
Der Beckenboden ist EIN Reaktionsmuskel, KEIN Haltemuskel! ☝🏼⁣

Außerdem ist dieses leicht ziehende Gefühl danach nicht besonders erquickend.⁣

Nur der reaktionsreiche und reaktionsfähige Beckenboden garantiert die schnellen und Kontinenz sichernden Kontraktionen. ⁣

Im schlimmsten Fall, kann diese Übung die Symptome einer Inkontinenz verschlimmern und einen Hypertonus, also eine Verspannung hervorrufen, die nicht angenehm ist.⁣

Lediglich zum Test ist diese „Übung“ zu tolerieren….⁣

Also bitte, kein Harnstopp auf der Toilette zum Beckenbodentraining!⁣

Bei Fragen, könnt ihr mir gerne schreiben ☺️⁣

Beckenbodentraining – Tipps

Hohe Schuhe? Ich liebe sie!

Wenn du einen gesunden Beckenboden haben möchtest, dann ist es am besten, du läufst vor den hohen Schuhen weg!
Hohe Schuhe sind kein Beckenbodentraining!
Es ist am besten für deine Füße, deinen Beckenboden, deine Wirbelsäule….eigentlich für unseren ganzen Körper.
Ich weiß, sie sind wunderschön, aber für unsere Aufrichtung und die Biomechnalik nicht gut, eher schädigend.
Warum?
In hohen Schuhen verändert sich die Position der Fersen:
Sie sind erhöht, dass heißt für das Becken:

Das Becken ist geneigt, die Knöchelstellung ist nicht physiologisch und die Gewichtsverteilung des Fußes ändert sich.
Je höher die Ferse, desto mehr Druck auf kleinstem Raum.

Übermäßiger Gebrauch von High Heels kann zu Lenden- Beckenschmerzen, Fußschmerzen, Fußdeformationen und dem Risiko von Verletzungen des Bewegungsapparates führen.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine stärkere Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur in der entgegengesetzten Richtung vorliegt.
Also barfuß oder flach und abrollen, ist ein Geheimnis eines funktionierenden Beckenbodens.


Außerdem reduzieren High Heel den venösen Rückstrom, dass heißt, die Durchblutung wird reduziert. Das wird das Becken nicht freuen, denn wir brauchen einen gute Durchblutung, damit alle Strukturen gut arbeiten können!

High Heels sind nicht zu empfehlen bei tiefen Beckenschmerzen, Erkrankungen des Beckenbodens und bei Fußproblemen.

Wenn du dich fragst, was du nun tun sollst?
Eine gute Nachricht:
Reduziere die Zeit in den High Heels oder senke die Absatzhöhe, wann immer du kannst, laufe barfuss und genieße es! Es ist toll!

Hast du Erfahrungen mit Beckenproblemen in hohen Schuhen?
Lass es mich wissen!